Inklusion

Jedes Kind begleiten, Stärken entdecken und gemeinsam lernen

An der MS Kirchberg an der Raab lernen Kinder mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen gemeinsam.
Inklusion bedeutet für uns:

 
Wir schauen, was ein Kind schon kann. Qualifizierte Lehrpersonen begleiten die Kinder. Wir nehmen die Bedürfnisse jedes Kindes ernst. Wir unterstützen, wenn Hilfe gebraucht wird. Aufgaben werden an den Lernstand der Kinder angepasst. Wenn etwas schwierig ist, suchen wir gemeinsam nach einer Lösung.
 

Gemeinsam und trotzdem individuell

Unsere Schule ist bunt und vielfältig. Das ist für uns etwas ganz Normales. Die Kinder bekommen bei uns die Unterstützung, die sie brauchen. Dabei schauen wir genau hin:

Was kann das Kind schon?
Was braucht es noch?
Wie kann es am besten lernen?


Inklusion gehört an unserer Schule seit vielen Jahren zum Alltag. Kinder mit und ohne Behinderung lernen bei uns gemeinsam in einer Klasse.
Durch Projektunterricht, Planarbeit und verschiedene offene Lernformen können alle Kinder gemeinsam arbeiten und lernen.

Manchmal brauchen die Kinder aber mehr Ruhe, mehr Struktur oder eine persönliche Begleitung. Dafür gibt es an unserer Schule:

  • Lernbüros in den Klassen

  • Lärmschutzkopfhörer

  • verschiedenste Arbeitsplätze

  • Unterricht in kleinen Gruppen

So können wir die Lernumgebung möglichst gut an das einzelne Kind anpassen.

Und vor allem: Weil alle Kinder besonders sind.

Inklusion in den vier Schulstufen

Damit Inklusion gelingt, arbeiten viele Menschen zusammen. Zum Team gehören:

  • Inklusionslehrpersonen

  • Klassenvorstände und Klassenvorständinnen

  • Fachlehrpersonen

  • die Schulleitung

  • Schulassistenzen

  • Schulsozialarbeit

  • Schulpsychologie

Gemeinsam überlegen wir, welche Unterstützung für ein Kind sinnvoll ist.

 

1. Klasse

In der ersten Klasse werden alle Kinder gemeinsam im Klassenverband unterrichtet.

Je nach Bedarf lernen die Kinder nach unterschiedlichen Lehrplänen. Seit dem Schuljahr 2025/26 werden neben dem Lehrplan der Mittelschule auch die neuen Lehrpläne für den Förderschwerpunkt Lernen und den Förderschwerpunkt Kognitive Entwicklung verwendet.

Welcher Lehrplan für ein Kind gilt, hängt von seinen individuellen Voraussetzungen und dem festgestellten Förderbedarf ab. Wenn notwendig, finden auch die neu eingeführten Lehrplanzusätze ihre Anwendung.

2. Klasse

In der zweiten Klasse lernen alle Kinder in vielen Fächern weiterhin gemeinsam.

In Deutsch, Mathematik und Englisch kann die Klasse in kleinere Gruppen geteilt werden. So können Aufgaben und Lerntempo besser an den jeweiligen Lernstand angepasst werden.
Seit dem Schuljahr 2026/27 wird neben dem Mittelschul-Lehrplan nach den neuen Lehrplänen Förderschwerpunkt Lernen und Förderschwerpunkt Kognitive Entwicklung unterrichtet.

Welcher Lehrplan für ein Kind gilt, hängt von seinen individuellen Voraussetzungen und dem festgestellten Förderbedarf ab. Wenn notwendig, finden auch die neu eingeführten Lehrplanzusätze ihre Anwendung.

3. Klasse

Auch in der dritten Klasse können Deutsch, Mathematik und Englisch in kleineren Gruppen unterrichtet werden.

Die anderen Fächer lernen die Kinder gemeinsam in der Klasse.
Im Schuljahr 2026/27 werden Kinder mit entsprechendem Förderbedarf noch nach dem alten Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule unterrichtet.

4. Klasse

Auch in der vierten Klasse kann der Deutsch-, Mathematik- und Englischunterricht in kleineren Gruppen stattfinden.

In den anderen Fächern lernen die Kinder gemeinsam im Klassenverband.
Im Schuljahr 2026/27 werden Kinder mit entsprechendem Förderbedarf noch nach dem alten Lehrplan der Allgemeinen Sonderschule unterrichtet.

Welche Unterstützung gibt es?

Jedes Kind braucht etwas anderes. Deshalb gibt es an unserer Schule verschiedene Möglichkeiten der Unterstützung.
Dazu gehören:

  • Lernbüros: Trennwände, für einen ruhigen Ort zum Lernen und Arbeiten 

  • individuelle Lernplätze: verschiedene Lernplätze in den Klassen und am Gang (z.B. Teppiche, Sofas, Tische am Gang)

  • Lärmschutzkopfhörer: wenn Geräusche beim Lernen im Klassenzimmer stören

  • Nachteilsausgleich: passende Unterstützung, zum Beispiel bei Autismus oder ADHS

  • DaZ-Unterricht: zusätzliche Unterstützung für Kinder, die Deutsch als weitere Sprache lernen

  • Kleingruppenunterricht: Lernen in einer kleineren Gruppe

  • Time-Out-Room: ein eigener Raum, wenn ein Kind eine Pause braucht oder Konflikte separat von der Klasse mit einer eigenen Lehrperson gelöst werden müssen

  • Förderunterricht „Werte und Normen“: Kinder lernen, Konflikte friedlich zu lösen

  • Peer Coaches: Schülerinnen und Schüler unterstützen andere Schülerinnen und Schüler bei Konflikten
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Sie kennen Ihr Kind am besten!

Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns wichtig.

Wenn Sie Fragen haben oder unsicher sind, sprechen Sie mit uns. Gemeinsam können wir besprechen, was Ihr Kind braucht und welche Unterstützung an unserer Schule möglich ist.

Unser Ziel ist, dass Ihr Kind gerne zur Schule kommt, dazugehören kann und bestmöglich lernen und wachsen darf.